Jagdverhalten

Es liegt zwar in der Natur eines Hundes zu jagen, aber Jagdverhalten ist in seiner Gesamtheit kein Instinktverhalten. Als Instinktverhalten bezeichnet man im Allgemeinen angeborene Verhaltensweisen, die nicht erlernt werden müssen, wie zum Beispiel die Nahrungsaufnahme oder das Sexualverhalten. Das Jagdverhalten des Hundes setzt sich aus verschiedenen Verhaltensweisen zusammen, von denen einige von Geburt an gezeigt werden können und andere wiederum erst erlernt werden müssen. Lernen muss ein Hund zum Beispiel das Zusammenspiel der einzelnen Jagdsequenzen. Jede einzelne Jagdsequenz ist selbstbelohnend und verstärkt sich, je mehr Erfolg ein Hund bei der Jagd hat.

Das Jagdverhalten eines Hundes ist sehr komplex und unterteilt sich in verschiedene Sequenzen:

  • Aufstöbern (Suchverhalten)
  • Reizausrichtung (Orientierungsverhalten)
  • Anschleichen
  • Jagen
  • Greifen
  • Töten
  • Fressen

Damit Ihr Hund unerwünschtes Jagdverhalten einstellt, sollte er keinen Erfolg mehr haben, wenn er Jagdansätze zeigt. Meist erkennen Sie recht früh, wenn Ihr Hund Beute ins Visier genommen oder eine Spur gewittert hat. Wenn er dann zur Hetzjagd ansetzt, haben Sie meist keine Chance mehr, ihn davon abzuhalten.

Ich unterstütze Sie professionell bei der Ursachenfindung des Problemverhaltens Ihres Hundes und biete Ihnen ein geeignetes, gewaltfreies und tiergerechtes Verhaltenstraining für Ihren Hund an.