Problemhundetraining/ Verhaltenstherapie

Bei der Anschaffung Ihres geliebten Hundes, sind Sie wahrscheinlich vom Idealbild eines gehorsamen, braven und treuen Begleiter oder disziplinierten Sport Hund, ausgegangen. Wenn die Realität Sie aber vor unangenehme Tatsachen stellt, kann ich Ihnen, durch meine langjährige Erfahrung mit Hunden und breite kynologische Ausbildung helfen, Ihren Hund zu resozialisieren damit wieder Harmonie einkehrt.

Kontroll- und Fehlverhalten

  • Kontroll- und Fehlverhalten entstehen meistens durch Missverständnisse in der Kommunikation und durch die Fehlinterpretation hündischen Verhaltens. Ursache hierfür sind meist Unwissenheit und Unwahrheit, die sich über Jahrzehnte von Hundehalter zu Hundehalter fortgepflanzt haben. Häufig wird versucht, die Auswirkungen, also die Symptome von Problemverhalten, zu bekämpfen, ohne jedoch die Ursachen zu verändern.
  • Konstantes und unbändiges Ziehen an der Leine
  • Der Hund kann nicht alleine zu Hause bleiben
  • Verbellen von Menschen, Tieren und Artgleichen
  • Hochspringen an Menschen während der Begrüssung
  • Kontrolle der Haustüre beim Ertönen der Türglocke
  • Besitzanspruch des Wohnzimmer Sessel oder Couch
  • In Besitznahme des Ehebettes oder Zerstörung
  • Zugang zur Küche oder anderen Räumen versperren
  • Ständige Hyperaktivität und Ungeduld
  • Ignorieren des Hundehalters und Respektlosigkeit
  • Verteidigung von Spielzeug und Futternapf
  • Angst vor Gewitter, Unwetter, Feuerwerk und laute
  • Geräusche Angst vor dem Treppensteigen und glatten Böden
  • Angst vor Männern oder Menschen
  • Ansammlungen Angst vor kleinen und grossen Artgleichen
  • Angst vor Wasser oder vor dem Schwimmen
  • Angst vor dem Halsband und der Leine
  • Angst vor beweglichen Untergründen
  • Angst vor dem Hundehalter
  • Angst vor dem Autofahren und Hundeboxen
  • Angst vor dem Tierarzt oder Kliniken
  • Angst vor Händen oder Füssen

Um das unerwünschte Verhalten zu verstehen, sollten Sie sich nicht fragen, was Ihr Hund tut, sondern, warum er es tut. Wollen Sie das Problemverhalten ändern, müssen Sie die Ursache des Problems ändern.

Ich unterstütze Sie professionell bei der Ursachenfindung des Problemverhaltens Ihres Hundes und biete Ihnen ein geeignetes, gewaltfreies und tiergerechtes Verhaltenstraining für Ihren Hund an.

Jagdverhalten

Es liegt zwar in der Natur eines Hundes zu jagen, aber Jagdverhalten ist in seiner Gesamtheit kein Instinktverhalten. Als Instinktverhalten bezeichnet man im Allgemeinen angeborene Verhaltensweisen, die nicht erlernt werden müssen, wie zum Beispiel die Nahrungsaufnahme oder das Sexualverhalten. Das Jagd Verhalten des Hundes setzt sich aus verschiedenen Verhaltens - Weisen zusammen, von denen einige von Geburt an gezeigt werden können und andere wiederum erst erlernt werden müssen. Lernen muss ein Hund zum Beispiel das Zusammenspiel der einzelnen Jagdsequenzen. Jede einzelne Jagdsequenz ist selbstbelohnend und verstärkt sich, je mehr Erfolg ein Hund bei der Jagd hat.

Das Jagdverhalten eines Hundes ist sehr komplex und unterteilt sich in verschiedene Sequenzen:

  • Aufstöbern (Suchverhalten)
  • Reizausrichtung (Orientierungsverhalten)
  • Anschleichen
  • Jagen
  • Greifen
  • Töten
  • Fressen

Damit Ihr Hund unerwünschtes Jagdverhalten einstellt, sollte er keinen Erfolg mehr haben, wenn er Jagdansätze zeigt. Meist erkennen Sie recht früh, wenn Ihr Hund Beute ins Visier genommen oder eine Spur gewittert hat.Wenn er dann zur Hetzjagd ansetzt, haben Sie meist keine Chance mehr, ihn davon abzuhalten.

Ich unterstütze Sie professionell bei der Ursachenfindung des Problemverhaltens Ihres Hundes und biete Ihnen ein geeignetes, gewaltfreies und tiergerechtes Verhaltenstraining für Ihren Hund an.

Aggression gegen Artgleiche

Bei Auseinandersetzungen zwischen Hunden unterscheidet man zwischen einem Kommentkampf und dem Ernstkampf. Kommentkämpfe weisen eine genau festgelegte, für die Kontrahenten weitgehend vorhersehbare Abfolge von Verhaltensweisen auf. Sie bestehen häufig aus einer Aneinanderreihung von Drohund Imponiergesten. Kommentkämpfe können in Beschädigungs- oder Ernstkämpfe übergehen, wenn der Konflikt nicht anders zu lösen ist. Je mehr sich die Ansprüche beider Kontrahenten gleichen, desto grösser ist die Gefahr eines Ernstkampfes.

Jeder Hund besitzt ein natürliches Aggressionspotenzial, welches man verstehen muss, bevor man es bewerten kann. Aggression ist ein sekundärer Trieb, welcher dem Hund zur Befriedigung des Primärtriebes verhilft. Wird zum Beispiel durch eine bedrohliche Situation der Schutztrieb ausgelöst, baut dies Aggression auf, die dem Hund dazu dient, sich gegen Gefahren oder Angreifer zu verteidigen.

Warum passiert so etwas? Der Hund hat seine Aufgaben wahrgenommen, da niemand sonst die Verantwortung für seinen Schutz übernommen hat. Er muss sich im Zweifel allein gegen eine Bedrohung zur Wehr setzen, weil er nicht gelernt hat, dass er sich bei Gefahren dem Menschen anvertrauen kann. Nicht der Hund hat ein Problem, sondern es ist das Verhalten des Menschen, das ein Problemverhalten entstehen lässt. Für einen Hund ist das Beissen die letzte Alternative, sich selbst oder eine Ressource vor einer realen Bedrohung zu schützen. Ich unterstütze Sie professionell bei der Ursachenfindung des Problemverhaltens Ihres Hundes und biete Ihnen ein geeignetes, gewaltfreies und tiergerechtes Verhaltenstraining für Ihren Hund an.

Für einen Hund ist das Beissen die letzte Alternative, sich selbst oder eine Ressource vor einer realen Bedrohung zu schützen. Ich unterstütze Sie professionell bei der Ursachenfindung des Problemverhaltens Ihres Hundes und biete Ihnen ein geeignetes, gewaltfreies und tiergerechtes Verhaltenstraining für Ihren Hund an.

Aggression gegen Menschen

Beissen ist kein Fehlverhalten, sondern arttypisch. Es wird jedoch kein Hund bösartig geboren. Erst wenn er gelernt hat, dass ihm keine andere Wahl bleibt, um eine Bedrohung abzuwenden, wird er zubeissen. Hunde, die bereits früh gelernt haben, dass Beissen der einzige Weg ist, in einer Konfrontation zu bestehen, werden später ebenfalls schneller beissen, auch ohne es vorher anzukündigen.

Beisst ein Hund seinen Besitzer, sollten Sie den Hund nicht dafür bestrafen, denn er macht nichts falsch. Er beschützt Ressourcen, die ihm überlassen wurden, oder verteidigt sich gegen eine Bedrohung. Bestrafen Sie ihn oder werden Sie ihm gegenüber gewalttätig, werden Sie zu einer noch grösseren Bedrohung und die Motivation zuzubeissen steigt weiter an.

Sie sollten nicht auf die Idee kommen, sich mit Ihrem Hund zu messen. Sie können nur verlieren. Wenn ein Hund beisst und zupackt, lässt er ohne Weiteres nicht wieder von Ihnen ab. In einem solchen Moment strömen Unmengen Adrenalin durch seinen Körper und machen ihn über die Masse schmerztolerant. Seine Kiefer verkrampfen sich und Sie haben kaum eine Chance, diesen Griff zu lösen.

Für einen Hund ist das Beissen die letzte Alternative, sich selbst oder eine Ressource vor einer realen Bedrohung zu schützen, auch gegen seinen Besitzer.

Ich unterstütze Sie professionell bei der Ursachenfindung des Problemverhaltens Ihres Hundes und biete Ihnen ein geeignetes, gewaltfreies und tiergerechtes Verhaltenstraining für Ihren Hund an.

Mit Herz und Verstand finde ich den bestmöglichen und gewaltfreien Weg um Mensch und Hund zu einem harmonischen Team wachsen zu lassen. Egal wie anspruchsvoll die Wünsche sind oder wie problematisch das Fehlverhalten ist, ich helfe gerne um beide zum Erfolg zu führen.

Häufig erfordert die Situation ein ganz privates Training beim Kunden zu Hause, im gewohnten Umfeld mit allen Familienmitgliedern und mit unterschiedlichen alltäglichen Aufgaben, also genau dort wo sich die Problematik täglich abspielt.

Preise:

Anamnese/1.Konsultation: (obligatorisch bei Problemhunden)
Bei Ihnen zuhause oder an einem Ort, wo das Problemverhalten auftritt. Beinhaltet eine ausführliche Analyse des Problems inkl eines Trainingsplans.


Weitere Privatlektionen: Lektionen CHF 100.-/h zuzüglich allfälliger Wegspesen, ab Lektion 6 je CHF 80--/h. Barzahlung gegen Quittung.

Nicht mind. 24h vorher telefonisch abgesagte Termine werden à CHF 100.— zuzüglich allfälliger Wegspesen in Rechnung gestellt